IRAN - ganz anders als erwartet.

1000 km durch die zentraliranische Wüste ...

Das Perserreich vor 2.500 Jahren als Widersacher der Athener und Spartaner, der Playboy Shah Mohammad Reza Pahlavi in der Bunten, der finstere  Ajatollah Khomeini, der Gottesstaat als Reich des Bösen. Dann ist man dort und alles ist anders. Eines der gastfreundlichsten und lebensfreudigsten Länder, wunderschöne Landschaften, große Hilfsbereitschaft, tiefe Kulturen, großartige Geschichte.

 

'Dann ist man dort und alles ist anders'

 

‚Dann also gleich in den Zentraliran, mit dem Flugzeug statt mit dem Rad‘

 

Der Abflug in Wien hat sieben Stunden Verspätung, geht dafür aber direkt nach Dubai. Leider fallen jedoch alle Fähren in den Südiran wegen zu starkem Wind aus. Vorerst auf unbestimmte Zeit. Flüge auf das Festland sind wegen der iranischen Feiertage alle ausgebucht. Also geht es auf die Insel Kisch, dem iranischen Hawaii. Aber auch von dort gehen keine Fähren auf das zehn Kilometer entfernte Festland. Also gleich in den Zentraliran nach Shiraz, mit dem Flugzeug statt mit den Rad.

 

 

‚Und wenn es bei der Feuerwehr ist.‘

 

Nachdem die Räder am Flughafen von Shiraz zusammengebaut sind folgen eine wunderschöne nächtliche Einfahrt in die Großstand und ein überschaubar großes Hotelzimmer. Die notwendige Routenänderung bringt eine zweimalige Durchquerung der zentraliranischen Wüste: von Shiraz nach Yadz und weiter nach Isfahan.

Bereits die erste Ankunft in einem der seltenen Orte im weitgehend unbewohnten Gebiet – bei Minusgraden und Finsternis um 17:00 – bringt einige Überraschungen: Keine Restaurants, keine Hotels und niemand der Englisch spricht. Doch die hilfsbereiten Einheimischen kennen immer jemand bei dem wir ein Abendessen, einen warmen Schlafplatz am Boden und ein wunderbares Frühstück bekommen. Und wenn es bei der Feuerwehr ist.

 

 

Zunächst auf die Insel Kisch, dem iranischen Hawaii, und dann durch die zentraliranische Wüste zu den drei wunderschönen Städten Shiraz, Yadz und Isfahan.