Supergiro Dolomiti

Der vielleicht härteste Grandfondo.

Im Vorjahr war für den ganzen Tag strahlender Sonnenschein angesagt. Es kamen ein Temperatursturz und nurmehr Wolkenbrüche. Und das beim vielleicht härtesten Grandfondo mit 230 km und 5.300 Höhenmetern. Flach geht es nur die ersten und letzten 30 Kilometer. Die dafür mit 40 km/h. Der Rest sind ordentlich steile Anstiege und schnelle Abfahrten. Heuer ist der Naßfeldpass durch einen Erdrutsch verschüttet. Das Wetter ist dafür für den ganzen Tag mit Gewittern vorausgesagt.

Am Vorabend gibt es dafür herrlichen Kaiserschmarren.

‚Der Supergiro Dolomiti ist so ziemlich das Härteste‘

 

‚Die Westauffahrt auf den Zoncolan gehört zu den steilsten Anstiegen im Profizirkus‘

 

Der Ersatz für den verschütteten Naßfeldpass: Die Westauffahrt des Zoncolan. Hier lassen sich die Profis beim Giro ihre Räder umbauen. Aber er ist gut eingebettet. Vorher steile 100 km und danach nochmals. Dann kommen aber die letzten 30 km mit Vollgas und 500 W durch’s Ziel.

Der Wetterbericht ist wieder völlig falsch. Den ganzen Supergiro scheint die Sonne, nur auf 30 oder 40 km regnet es ein wenig.

 

 

‚Entweder sehr schnell oder sehr steil‘

 

Der Supergiro Dolomiti ist super schwer und super schön. Am Anfang und am Ende sehr schnell, dazwischen sehr steil rauf und runter. Und mit dem Zoncolan in der Mitte wartet heuer auch noch ein Ungeheuer. Doch alles ist geprägt vom traumhaft schönen Wetter.

Das kann man vor allem so richtig schätzen, wenn man das Vorjahr erlebt hat.