Otto Petrovic
Wissenschaft und Wirtschaft, Sport und Kunst. Nicht muti- oder interdisziplinär, sondern einfach undisziplinär.
Wissenschaft & Wirtschaft

Universitätsprofessor für Betriebswirtschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz. Berufungen an die Universitäten Salzburg, München, Duisburg-Essen und Berlin. Gastprofessuren in Tucson, Essen, Hongkong, Eindhoven, Südkorea. Mitglied von Beratungsgremien des Deutschen und Österreichischen Ministers für Wirtschaft und der Telekom Control Kommission der Republik Österreich. Gründung von drei Unternehmen. Seit fast dreißig Jahren intensive Arbeit zur Welt des Digitalen. Wie verändern sich die Möglichkeiten für Wirtschaft und Gesellschaft durch innovative Informations- und Kommunikationstechnologien?

Ein heute Fünzehnjähriger verbringt im Jahreschnitt 2,5 Stunden pro Tag im Klassenzimmer – und 4,5 Stunden täglich mit digitalen Medien. Wie kommt es zum digitalen Graben – wie lernen wir? Der Ansatz: Internationale videographische Analysen der Wirkungsmechanismen digitaler Medien im Alltag.

Wirtschaft kann wohl selbst kaum Sinn spenden. Aber sie erweitert Freiräume, die mit Sinn gefüllt werden können.

Ob durch die zentraliranische Wüste, über den Himalaya, auf ein Rehgulasch nach Ungarn oder einen Apfelstrudel nach Puch bei Weiz. Hier gibt es Live-Eindrücke. Einige Fotos, Texte in Echtzeit verfasst und gepostet. Manchmal auch ein Live-Tracking, wo der Fahrer sich gerade befindet. Und bei besonders spannenden Anstiegen das eine oder andere Höhenprofil.

In Zukunft vielleicht noch die aktuelle Herzfrequenz, Bilder aus der Perspektive des Fahrers und psychologische Parameter gemessen anhand aktueller Gehirnströme. Wozu das Ganze? Völlig ohne Zweck, aus purer Muße der Sache wegen. Und die Sache ist die Freude am Entdecken. So wie die Wissenschaft, der Sport, die Fotografie.

Live!

Live!

Ob aktuelle Publikation, Vortrag oder Gastprofessur – oder durch die zentraliranische Wüste, über den Himalaya, auf ein Rehgulasch nach Ungarn oder einen Apfelstrudel nach Puch bei Weiz. Hier gibt es Live-Eindrücke. Einige Fotos, Texte in Echtzeit verfasst und gepostet. Manchmal auch ein Live-Tracking. Und bei besonders spannenden Anstiegen das eine oder andere Höhenprofil.

In Zukunft vielleicht noch die aktuelle Herzfrequenz, Bilder aus der Perspektive des Fahrers und psychologische Parameter gemessen anhand aktueller Gehirnströme. Wozu das Ganze? Völlig ohne Zweck, aus purer Muße der Sache wegen. Und die Sache ist die Freude am Entdecken. So wie die Wissenschaft, der Sport, die Fotografie.

Impressionen

Rennradfahren erweitert den eigenen Aktionsradius. Geografisch durch das Herumfahren, kognitiv durch das Kennenlernen von neuen Kulturen und vor allem emotional. Durch die Anstrengung des Fahrens steigt nicht nur die Klarheit der Gedanken, sondern auch die Sensibilität. Das Fahren wird zu einem Er-fahren, man zählt nicht mehr die Blumen am Straßenrad, sondern wird eins mit dem Anstieg, den Menschen, dem Wetter, dem Rennrad.

‚So wenig als möglich sitzen; keinem Gedanken Glauben schenken, der nicht im Freien geboren ist und bei freier Bewegung, in dem nicht auch die Muskeln ein Fest feiern’ (Ecce homo, Friedrich Nietzsche). Ein paar Eindrücke dieses Er-fahrens und Gedanken die einfach entstanden sind. Nicht beim Fahren, sondern beim Betrachten der Eindrücke.

Mario Greco, Chef des Versicherungsriesens Zurich Insurance Group, fährt jährlich viele tausende Kilometer mit seinem Rennrad durch die Dolomiten. Roland Girtler führt viele seiner Feldforschungen mittels Fahrrad durch, Konrad Paul Liessmann sieht sein Rennrad als ‚Kontemplations- und Reflexionsmaschine’ und hält seine Eindrücke in Essays fest. Wenn die Radprofis im Rahmen der Tour der France den Anstieg nach L’Alpe d’Huez bewältigen, verwandeln fast eine Million Zuseher die Straßenränder und die Straße selbst zum größten Sportstadion der Welt.

Radmarathons durch die österreichischen, italienischen und schweizerischen Berge, die Überquerung der Alpen, der Pyrenäen, des Himalaya-Gebirges. Die Durchquerung der zentral-iranischen Wüste und die Rückkehr von der Morgenfahrt nach Puch bei Weiz bei Sonnenaufgang sind nur einige Formen dieser großen Leidenschaft.

Rennrad

Rennrad

Mario Greco, Chef des Versicherungsriesens Zurich Insurance Group, fährt jährlich viele tausende Kilometer mit seinem Rennrad durch die Dolomiten. Roland Girtler führt viele seiner Feldforschungen mittels Fahrrad durch, Konrad Paul Liessmann sieht sein Rennrad als ‚Kontemplations- und Reflexionsmaschine’ und hält seine Eindrücke in großartigen Essays fest. Wenn die Radprofis im Rahmen der Tour der France den Anstieg nach L’Alpe d’Huez bewältigen, verwandeln fast eine Million Zuseher die Straßenränder und die Straße selbst zum größten Sportstadion der Welt.

Radmarathons durch die österreichischen, italienischen und schweizerischen Berge, die Überquerung der Alpen, der Pyrenäen, des Himalaya-Gebirges. Die Durchquerung der zentral-iranischen Wüste und die Rückkehr von der Morgenfahrt nach Puch bei Weiz bei Sonnenaufgang sind nur einige Formen dieser großen Leidenschaft.

Leichtathletik

Mit elf Jahren davon geträumt einmal bei den Landesmeisterschaften für Schüler starten zu dürfen. Im nächsten Jahr vier Silbermedaillen gewonnen. Mit fünfzehn Österreichischer Schülermeister im Stabhochsprung und mit neunzehn vierter Platz bei der Europameisterschaft im Zehnkampf für Junioren. Danach viermal Staatsmeister im Speerwurf und siebenmal den Österreichischen Rekord verbessert. Mit zweiundvierzig Vizeweltmeister im Speerwurf bei den Masters.

Dazwischen einmal ein Spaziergang durch das wunderschöne Gelände der Bundessportschule Schielleiten. Dem Ort des ersten Trainingskurses und vieler toller Erfolge. Doch welche Erinnerungen kommen an der Speerwurfanlage, der Hochsprungmatte, dem Diskuskreis oder der Rundbahn? Es sind nicht die Erfolge und Rekorde, sondern die Träume. Wohl sind sie die wahre Motivation.

Seinen Hoffnungen und Ängsten Gestalt geben. Das geht auch mit der Fotografie – dem Schreiben und Malen mit Licht. Augenblicke festzuhalten die man so nie gesehen hat und sie danach immer wieder in neuer Art wahrzunehmen. Mit einigen Zeilen zu versehen, nicht als Erörterung oder Dichtkunst, sondern als spontane Empfindung beim Betrachten der Fotos.

Reisebücher von besonders intensiv erlebten Rennradtouren durch ganz andere Kulturen. ‚Gedanken, am Schreibtisch festgehalten, aber im Freien geboren, während die Muskeln ein Fest feiern’. Vor allem aber auch immer ein Perspektivenwechsel. Gedankenexperimente befeuert durch tiefe Erlebnisse.

Fotografie

Fotografie

Seinen Hoffnungen und Ängsten Gestalt geben. Das geht auch mit der Fotografie – dem Schreiben und Malen mit Licht. Augenblicke festzuhalten die man so nie gesehen hat und sie danach immer wieder in neuer Art wahrzunehmen. Mit einigen Zeilen zu versehen, nicht als Erörterung oder Dichtkunst, sondern als spontane Empfindung beim Betrachten der Fotos.

Reisebücher von besonders intensiv erlebten Rennradtouren durch ganz andere Kulturen. ‚Gedanken, am Schreibtisch festgehalten, aber im Freien geboren, während die Muskeln ein Fest feiern’. Vor allem aber auch immer ein Perspektivenwechsel. Gedankenexperimente befeuert durch tiefe Erlebnisse.

OP Signatur
Wissenschaft und Wirtschaft, Sport und Kunst. Nicht muti- oder interdisziplinär, sondern einfach undisziplinär.